Wärmenutzung

Wärmenutzung

Bei dem Betrieb eines Biogas-BHKWs fällt wie bei jedem Verbrennungsmotor Wärme als Nebenprodukt an. In der Regel wird ein geringer Anteil dieser Abwärme als Prozesswärme auf der Biogasanlage genutzt, zum Beispiel für die Beheizung der Fermenter. Der größte Teil des Wärmepotenzials steht für eine weitere Nutzung zur Verfügung. Dabei erstreckt sich die mögliche Wärmenutzung der Biogasanlage keineswegs auf eine rein landwirtschaftliche Verwendung. Grundsätzlich kann die Wärme in folgenden Bereichen genutzt werden:

I. Zum Heizen

Beispiele: Beheizung von Stallungen, Lagerhallen, Wohnhäusern, Gewächshäusern, Industriegebäuden, kommunalen Einrichtungen (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Schwimmbäder etc.)

II. Zum Trocknen

Beispiele: Trocknung von Holzhackschnitzeln, Getreide, Heu oder Brennholz oder für industrielle Trocknungsvorgänge Die Abwärme der Biogasanlage kann auch zur Trocknung von Gärresten vewendet werden. Das macht dann Sinn, wenn die festen und flüssigen Bestandteile der Gärreste durch ein Separationsverfahren voneinander getrennt werden. Ziel ist die gesonderte Vermarktung der getrockneten Gärreste als Wirtschaftsdünger.

III. Zum Kühlen

Beispiele: Klimatisierung von Kühlhäusern, Lagerhallen, privaten, industriellen und kommunalen Gebäuden oder für industrielle Kühlungsvorgänge Die Nutzung von Abwärme aus dem Betrieb von Biogasanlagen wird durch das EEG besonders gefördert. Unter diesem Gesichtspunkt lassen sich unter Umständen Wärmenutzungskonzepte realisieren, die für alle Beteiligten wirtschaftlich interessant sind. Im Umfeld unserer Biogasanlagen prüfen wir kontinuierlich die Möglichkeiten zur Wärmenutzung. Auch für Ihre Vorschläge sind wir offen! Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Kampmann zur Verfügung.

Kontakt

AC Biogas GmbH
Hafenweg 15  
48155 Münster
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Roger Kampmann
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